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Einige Medikamente können zu einer Linderung bei Sodbrennen führen.

Medikamente gegen Sodbrennen

Wenn das Sodbrennen quälend wird, ist eine schnelle Behandlung vonnöten. Hierzu ist eine Vielzahl von rezeptfreien Medikamenten gegen Sodbrennen verfügbar. Diese lassen sich wegen unterschiedlicher Wirkprinzipien in zwei Gruppen aufteilen: Antazida und Protonenpumpenhemmer.




Antazida gegen Sodbrennen

Antazida sind basische Substanzen zur Säurebindung. Sie entfalten ihre Wirkung direkt im Magen, indem sie dort einen Brei bilden, der überschüssige Magensäure bindet. Antazida zur Behandlung von Sodbrennen sind meist in Form eines Gels oder einer Flüssigkeit, oder aber als Kautabletten erhältlich.

Vor- und Nachteile

Ein Vorteil von Medikamenten gegen Sodbrennen ist ihre schnelle Wirkung. Antazida wirken bereits kurz nach der Einnahme, da sie nicht zuerst in den Blutkreislauf gelangen müssen. Der entstehende Brei kann schon nach einigen Minuten die Säure binden und eine Linderung bewirken.

Dies bringt aber auch einen Nachteil mit sich, denn dadurch verweilt das Mittel nicht allzu lange im Körper und verliert seine Wirkung nach einigen Stunden.

Für akute Beschwerden eignen sich Antazida wegen ihrer schnellen Wirkung also sehr gut. Bei länger anhaltendem Sodbrennen sollten aber möglicherweise andere Mittel eingenommen werden. Eine Absprache mit dem Hausarzt kann dabei Klarheit verschaffen.

Wirkstoffe

Die Wirkstoffe der Antazida sind die basischen Salze Aluminiumhydroxid, Magnesiumhydroxid und Calciumcarbonat. Diese sind zum Beispiel in Rennie Kautabletten enthalten. Das Mittel nutzt die Eigenschaften von Calciumcarbonat und  Magnesiumcarbonat.

Auch eine Kombination von Aluminiumhydroxid und Magnesiumhydroxid wird in manchen Medikamenten verwendet. In Talcid Kautabletten ist diese Verbindung in Form von Hydrotalcid enthalten.

Protonenpumpenhemmer gegen Sodbrennen

Protonenpumpenhemmer werden eingesetzt, um die Säureproduktion zu reduzieren. Sie setzen an den Protonenpumpen der Belegzellen des Magens an. Die Belegzellen sind verantwortliche für die Produktion der Magensäure. Diese wird durch die Protonenpumpen in den Magen hinein befördert.

Das Medikament wirkt gegen Sodbrennen, indem es die Protonenpumpen davon abhält, Säure in den Magen zu transportieren. Dadurch kann überschüssiger Magensäure entgegengewirkt werden und es tritt eine Besserung der Symptome ein.

Vor- und Nachteile

Im Gegensatz zu Antazida wirken Protonenpumpenhemmer erst nach einiger Zeit. Sie entfalten ihre Wirkung erst im Darm, da sie von dort aus in den Blutkreislauf gelangen. So kann der Wirkstoff zu den Belegzellen gelangen und dort auf die Protonenpumpen wirken.

Diese Art von Medikament eignet sich daher bei langanhaltenden und regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden. Eine schnelle Linderung kann nicht ohne weiteres erreicht werden, aber die Dauer der Wirkung ist dementsprechend länger.

Wirkstoffe

Protonenpumpenhemmer nutzen die Wirkstoffe Omeprazol, Pantoprazol, Esomeprazol, Rabeprazol und Lansoprazol. Zum Beispiel die Omeprazol Heumann Kapseln gehören daher zur Gruppe der Protonenpumpenhemmer.




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